Praktika

Nur vier Wochen Praktikum im gesamten Studium – so sah es ursprünglich die bundesweite Praktikumsrichtlinie für den modularisierten „Pfarramts-Studiengang“ (Magister theologiae) vor. Vier Wochen sind nicht viel, um tiefe Einblicke in den Arbeitsalltag und starke Impulse für das eigene Studium zu bekommen.

Button-Entwurf für die Bewerbung der SETh-Initiative
Button-Entwurf für die Bewerbung der SETh-Initiative

Gleichzeitig fordern einige Landeskirchen von ihren Studierenden ein zweites Praktikum. Da diese Zusatzleistung nicht mit den Hochschulen abgestimmt ist, werden aber dafür keinerlei Leistungspunkte vergeben.

Daher hat sich der SETh seit 2011 dafür eingesetzt, dass im Theologiestudium ein zweites Praktikum optional, also freiwillig, möglich und im Wahlbereich als Studienleistung angerechnet wird. Auf diese Weise könnten auch alle KommilitonInnen ihr Zusatzpraktikum „abrechnen“, sofern ihre Landeskirche sie dazu verpflichtet. Diese Initiative hat schließlich zu einer Überarbeitung der entscheidenden Praktikumsrichtlinie geführt.

Das zweite Praktikum ist dem Pflichtpraktikum qualitativ in allen Punkten gleich: Es gibt Vorbereitung an der Uni (Lehrveranstaltung) und 5 Leistungspunkte. Anders als beim verpflichtenden Gemeindepraktikum soll das freiwillige Praktikum an alle theologischen Fächer angebunden sein können, z.B. Diakonie, Ethik, Archäologie, Kirchengeschichte u.v.m. Auch außerkirchliche Arbeitsbereiche sind explizit möglich.

Aktueller Stand (Mitte 2014)

Mit der Überarbeitung der Praktikumsrichtlinie ist die Arbeit noch nicht erledigt, denn nun müssen die lokalen Ordnungen der Universitäten geändert werden. Wir bieten allen Fachschaften/-räten, die zurzeit in Überarbeitungsprozesse eingebunden sind, unsere Unterstützung an, und rufen dazu auf, auf die entsprechen Änderungen zu drängen.

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