Studienort: Prag

Karte wird geladen - bitte warten...

Prag 50.130098, 14.483796 Vorstellung des Studienortes

Prag allgemein

Prag ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik und mit ca. 1.25 Millionen Einwohnern auch deutlich die größte Stadt.

Sie liegt an der Moldau und ist durchzogen von historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Die Fakultät

Homepage der Fakultät: http://web.etf.cuni.cz/ETFENG-1.html

Man kann im „short term studies“-Programm für 1-2 Semester auf englisch studieren. Wenn man anschließend genug tschechisch kann, ist ein Wechsel in den tschechischsprachigen Studiengang möglich.

Wenn man einen Jahresaufenthalt plant, ist der Beginn zum Wintersemester ratsam, da vor Semesterbeginn eine zweiwöchige Orientierungsphase mit Tschechischcrashkurs, Studieninfos und Ausflügen stattfindet.

Wohnmöglichkeiten

Sehr zu empfehlen ist das Wohnheim für internationale Studenten, das sich obersten Stockwerk der Fakultät befindet. Von dort aus hat man einen tollen Blick über die Altstadt und lebt obendrein mitten im Zentrum, in Prag 1, wo ansonsten nur Diplomaten wohnen.

Es handelt sich um Doppelzimmer, die bei geringer Belegung allerdings zu Einzelzimmern umgewandelt werden. Einige Zimmer sind Bestandteile von Appartments; man teilt sich ein Bad mit max. 3 Mitbewohnern. (3.500 czk/ca.140€)

In den nicht-Appartment-Zimmern befindet sich jeweils ein Waschbecken (3.200czk/ca.128€). Alle Zimmer sind komplett möbliert.

Die Höchstbelegungszahl liegt bei gut 20 Studenten. Es gibt ein Herren- und ein Damenbad, eine gemeinsame Küche und zwei Waschmaschinen.

Im etwas außerhalb gelegenen Stadtteil Hostivař befinden sich auch mehrere sehr kommunistisch anmutende „richtige“ Wohnheime.

Veřa und Peter vom International Office sind aber auch beim Suchen eines WG-Zimmers oder einer eigenen Wohnung behilflich.

Fächer und Lehrende

Die „short term studies“-Kurse werden zum größten Teil auf englisch unterrichtet. Es gibt auch immer mal wieder einen Kurs auf deutsch. Den ausländischen Studierenden steht es natürlich auch frei, tschechische Kurse zu belegen.

Etwas schade ist die Tatsache, dass in englischer Sprache keine Vorlesungen belegbar sind, dafür aber eine Menge Seminare. Auf englisch werden keine Überblicksvorlesungen oder sonstige Pflichtveranstaltungen des Grundstudiums angeboten (so weit mir bekannt ist). Es ist also ratsam, einen Aufenthalt in Prag erst im Hauptstudium in Angriff zu nehmen. Die Seminare sind mitunter recht spezialisiert – eignen sich jedoch gerade dadurch hervorragend zur Findung von Spezialgebieten (eigenen oder für’s Examen).

Am besten strukturiert sind die Seminare von Dr. Morée (Niederländer) und Prof. Holeton (Kanadier), doch auch die Veranstaltungen der tschechischen Kollegen/innen sind in jedem Fall empfehlenswert, auch wenn es mit der englischen Sprache nicht immer ganz so klappt.

Im Neuen Testament unterrichtet noch immer der auch in Deutschland bekannte emeritierte Professor Petr Pokorný.

Die „Spezialität“ der Evangelicka Fakulta ist die böhmische Reformation, die sich vor 600 Jahren vor Ort abgespielt hat.

Bibliothek

Homepage der Bibliothek: http://web.etf.cuni.cz/ETFLIB-59.html

Hier finden sich zu geschätzten 50% nicht-tschechische Bücher: Gerade Kommentarreihen und Nachschlagewerke sind oft in deutscher Sprache geschrieben.

Essen und Trinken

5 Fußminuten von der Fakultät befindet sich die Mensa, in der es mehrere Tellergerichte zur Auswahl gibt und für die man inkl. Vorsuppe und Teegetränk keine 2€ bezahlt. Häufiger als 1x wöchentlich können dort die meisten Studierenden allerdings nicht speisen – das Essen schmeckt einfach nicht sehr gut.

Wenn man im Obergeschoss der Fakultät wohnt, hat man jedoch fast immer Zeit zum Selbstkochen.

Auswärts essen ist in Tschechien (für deutsche Verhältnisse) sehr preiswert: In nicht allzu touristischen Restaurants bezahlt man für ein gutes Essen selten mehr als 150czk (ca.6€).

Das beliebteste und preiswerteste Getränk ist und bleibt das Bier. Die meisten Tschechen betreten keine Bar, in der 0,5l mehr als 35czk (ca.1,40€) kosten. Es lohnt sich, verschiedene Biere zu probieren, auch wenn man die Export-Variante aus Deutschland schon kennt. Die tschechische Version schmeckt meist besser.

Facebooktwittergoogle_plusredditlinkedintumblrmail